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F.A.Q. - Häufig gestellte Fragen

Bis wann muss meine Heilmittelverordnung begonnen werden?

Bis wann muss meine Heilmittelverordnung begonnen werden?

Grundsätzlich muss die Verordnung innerhalb von 14 Kalendertagen begonnen werden, es sei denn auf der Verordnung finden sich andere Angaben beim spätesten Behandlungsbeginn. Sollten Sie diese Frist nicht einhalten können, kann ein späterer Behandlungsbeginn mit dem Arzt abgesprochen werden, sodass die Verordnung weiterhin Gültigkeit hat.

Was passiert, wenn ich die Behandlung einmal unterbrechen muss?

Was passiert, wenn ich die Behandlung einmal unterbrechen muss?

Da es immer einmal vorkommen kann, dass die Behandlung unterbrochen werden muss z. B. durch Krankheit oder Urlaub, darf die Verordnung bis zu 3 Wochen unterbrochen werden. Andere Regelungen gelten für Privatrezepte und Verordnungen der Berufsgenossenschaft.

Was ist zu tun, wenn ein Rezept falsch ausgestellt wurde?

Was ist zu tun, wenn ein Rezept falsch ausgestellt wurde?

Der Therapeut muss prüfen ob Fehler bei der Verordnung vorliegen. Daraufhin kann geklärt werden, ob Sie den verordnenden Arzt nochmals kontaktieren müssen. Für diesen Fall wird der Therapeut Ihnen ggf. eine kurze Information über die erforderlichen Änderungen mitgeben, sodass Sie Ihre Behandlung nach der notwendigen Korrektur mit der aktualisierten Verordnung beginnen können. Manche Änderungen können auch erst im Laufe der Behandlung eingeholt werden.

Typische Rezeptfehler, bei denen Sie den Arzt erneut kontaktieren müssen:

  • Spätester Behandlungsbeginn

    Dieser muss eingetragen werden, falls die Behandlung nicht innerhalb von 14 Kalendertagen nach Ihrem Arztbesuch begonnen werden kann.
  • Art der Verordnung

    Das Kreuz muss korrekt gesetzt sein, zum Beispiel bei Erstverordnung oder Folgeverordnung.
  • Heilmittel

    Das verordnete Heilmittel muss zu Ihrer Diagnose passen.
  • Indikationsschlüssel

    Durch diesen wird Ihre Diagnose einer bestimmten Gruppe zugeteilt, nach der der Arzt das Heilmittel auswählen muss. Auch der Indikationsschlüssel muss zur restlichen Verordnung passen.
  • ICD10 Code

    Dieser verschlüsselte Diagnosecode muss zum Indikationsschlüssel passen.
Wann wird eine Zuzahlung für die Therapie fällig?

Wann wird eine Zuzahlung für die Therapie fällig?

Jeder Versicherte über 18 Jahren ist grundsätzlich zuzahlungspflichtig. Der anfallende Betrag (10 Euro Rezeptgebühr + 10-prozentiger Anteil der Behandlungskosten) wird mit der ersten therapeutischen Behandlung fällig. Der Therapeut wird Ihnen darüber eine Quittung ausstellen.

Ausgenommen von der Zuzahlung sind Schwangere, deren Beschwerden aufgrund der Schwangerschaft entstanden sind sowie Patienten mit einem Befreiungsausweis.

Zahlungen sind in bar oder mit EC-Karte möglich.

Wie kann ich Termine vereinbaren, ändern oder stornieren?

Wie kann ich Termine vereinbaren, ändern oder stornieren?

Sie können persönlich bei uns zur Anmeldung vorbeikommen. Bitte bringen Sie dazu Ihre Verordnung, ggf. einen Operations- oder Arztbericht, Ihre Chipkarte und ggf. Ihren Befreiungsausweis mit.

Es ist auch möglich Termine telefonisch zu vereinbaren. Bitte halten Sie dabei Ihre Verordnung am Telefon bereit.

Gern können Sie uns auch eine E-Mail mit Ihren Verordnungsdaten und Ihrer Telefonnummer schicken. Wir rufen Sie dann zur Terminvereinbarung an.

Bitte klären Sie kurzfristige Terminänderungen oder Stornierungen ausschließlich telefonisch.

Was passiert, wenn ich einen Termin verpasse?

Was passiert, wenn ich einen Termin verpasse?

Es kann immer passieren, dass man einen Termin verpasst. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir Ihnen verpasste Termine in Rechnung stellen müssen, da der jeweilige Termin ausschließlich für Sie freigehalten wurde.

Wenn Sie einen Termin nicht mindestens 24 Stunden vorher absagen, kann Ihnen die Behandlung gemäß § 615 BGB privat in Rechnung gestellt werden. Die Höhe der Ausfallgebühr bemessen wir nach der Vergütung, die wir von der Krankenkasse für diese Behandlung bekommen hätten.

Kulanzregelungen sind in Ausnahmefällen möglich.

Was kostet eine Behandlung für Privatpatienten?

Was kostet eine Behandlung für Privatpatienten?

Die Vergütung für eine Behandlung auf Basis einer privatärztlichen Verordnung beruht auf einem Behandlungsvertrag, der zwischen Ihnen und dem Therapeuten vereinbart wird. Verbindliche Vorgaben für die Vergütung von Heilbehandlungsmethoden gibt es nicht.

Der Therapeut rechnet auf Grundlage des Behandlungsvertrags direkt mit Ihnen ab. Die Kostenerstattung durch eine private Krankenversicherung oder durch eine Beihilfestelle ist hiervon unabhängig.

Wieso verordnet mir mein Arzt keine Behandlung mehr?

Wieso verordnet mir mein Arzt keine Behandlung mehr?

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung haben neben einem Anspruch auf ärztliche Behandlung u.a. auch Anspruch auf Versorgung mit Heilmitteln (§32 SGB V). Die Verordnung von Heilmitteln ist komplex und für Ärzte mit Risiken verbunden: Auch wenn noch Luft im Budget ist, sind sie nicht sicher vor der persönlichen wirtschaftlichen Haftung. Denn Verordnungen müssen nach den Kriterien der Krankenkassen "wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig" sein. Manche Ärzte möchten sich dem Risiko eines Regresses nicht aussetzen und verordnen deshalb so wenig Heilmittel wie möglich.

Das wiederum ist in der Gesamtbetrachtung keine gute Strategie, denn das Budget, das Ärzten für die Verordnung von Heilmitteln zur Verfügung steht, wird jährlich mit den Kassen neu verhandelt. Basis für die Verhandlung ist in der Regel die zur Verfügung stehende Summe des Vorjahres. Sinkt diese, verschlechtern sich die Argumente für die Aushandlung eines höheren Budgets.

Sprechen Sie noch einmal mit Ihrem Arzt, in manchen Fällen sind Verordnungen möglich, die außerhalb des Budgets von Ärzten liegen, sogenannter langfristiger oder besonderer Verordnungsbedarf.

Wie unterscheidet sich die Arbeit eines Ergotherapeuten von der eines Physiotherapeuten?

Wie unterscheidet sich die Arbeit eines Ergotherapeuten von der eines Physiotherapeuten?

Eine Frage, die Sie sich als Patient oder Angehöriger vielleicht auch schon gestellt haben, und eine Frage, die wir Therapeuten sehr häufig zu beantworten haben. Ein Beispiel: In der Physiotherapie sorgen wir dafür, dass Ihre Finger beweglich werden oder bleiben. Mit der Ergotherapie erreichen wir, dass Sie wieder mit Ihren Fingern schreiben können.

Der Unterschied liegt in der Zielsetzung und dem funktionsorientierten Ansatz in der Physiotherapie und dem handlungsorientierten Ansatz in der Ergotherapie. Die beiden Therapieformen können aufeinander aufbauen haben aber auch viele Gemeinsamkeiten.

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